Dynamikum kauft Schüler-Exponat am „Tag der Erfinder“

(v.l.: Jessica Hof, Max Scholer, Laura Trenz, Prof. Dr. Thomas Stumm, Rolf Schlicher)

15.11.2010

Am 14. November 2010 (und somit am darauffolgenden Wochenende) hat das Dynamikum den „Tag der Erfinder“ gefeiert. Das war natürlich willkommener Anlass für die Prämierung eines tatkräftigen Erfindergeists der besonderen Art.

So konnte das Dynamikum im Rahmen einer kleinen Feierstunde von drei saarländischen Schülern den Nachbau des allseits beliebten Luftkissen-Fahrrads erwerben. Das Original ist im unteren Stockwerk des Mitmachmuseums zu  bewundern und vor allem auch auszuprobieren.

Die drei Nachwuchserfinder Jessica Hof, Max Scholer und Laura Trenz vom Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach hatten im Rahmen des Wettbewerbs  "Schüler experimentieren/Jugend forscht“ nach einem Besuch im Dynamikum ihr eigenes Luftkissenfahrrad gebaut und damit im Landeswettbewerb den 2. Platz in der Rubrik Technik belegt. In den Herbstferien waren dafür nach eigenen Angaben etwa 260 Arbeitsstunden zusammengekommen.

Nach Gewinn des Preises im Landeswettbewerb hatte das Trio seine technische und auch optisch gelungene Meisterleistung dem Dynamikum zum Verkauf  angeboten – unisono zur Freude von Vorstand und Geschäftsführung, die zur  nachhaltigen Würdigung die von den ambitionierten Bastlern gewünschten 450 auf 1.000 Euro erhöhten.

„Gerade in Zeiten eines drohenden Fachkräftemangels ist es umso schöner zu sehen, dass sich Jugendliche in wissenschaftlichen Bereichen engagieren“, lobte entsprechend Dynamikum-Geschäftsführer Rolf Schlicher die Aktion in seiner  Ansprache vor etwa 40 Gästen und verwies mit Blick auf die Visionarität solcher Innitiativen auf ein Bonmot von Antoine de Saint-Exupéry: „Wenn Du ein Schiff  bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen,  Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,  sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.“

Was aus solchem Engagement später einmal werden könnte, zeigte Rolf  Schlicher am Beispiel zweier Unternehmen in Pirmasens auf, die erst in der  Woche zuvor vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Hendrik Hering mit  dem Innovationspreis Rheinland-Pfalz 2010 ausgezeichnet worden waren.  Daher lautete sein ermutigendes Schlusswort: „Macht bitte weiter so!“